Intelligente Zähler könnten zum zentralen Bestandteil der Digitalisierung in der Wasserwirtschaft werden.

Den intelligenten Zählern ist daher ein eigenes Kapitel gewidmet. Eine Umfrage bei Zählerherstellern und Unternehmen hat ergeben, das zum Zeitpunkt Oktober 2016 schon bereits 500.000 installierte Zähler vorhanden sind. Dies ist im Verhältnis zur Gesamtzahl der Wasserzähler zwar nur eine kleine Zahl, aber die Tendenz ist deutlich steigend. Mit jedem Ablauf von Eichfristen, werden neue intelligente Zähler installiert, obwohl sie derzeit noch sehr viel teurer sind als herkömmliche Flügelrad- oder Kolbenzähler. Dabei ist hinzuzufügen, dass auch die herkömmlichen Zähler durch Kameras und andere Aufsätze auch zu intelligenten Zählern umgerüstet werden können.

Deutlich wird, dass mit diesen Zählern eine unglaublich große Menge Daten produziert werden. Diese Daten sind zum einen sehr empfindlich, weil es sich um echte Kundendaten handelt und zum anderen ist ihr konkreter Nutzen auch noch nicht vollständig erfassbar. Die Ideen, wie sie in Geschäftsmodelle umgewandelt werden können, sind vielfältig. Das häufige oder sogar ununterbrochene Auslesen ermöglicht das Nutzungsverhalten jedes einzelnen Kunden exakt zu bestimmen ist aber datenschutzrechtlich schwierig bzw. in manchen Bundesländern vom Datenschutzbeauftragten untersagt. Dies wiederum gibt Aufschluss über ein generelles Nutzerverhalten und damit im Ergebnis zur Netzauslastung. Außerdem können Leckagen etc. früher erkannt und behoben werden. Somit werden die Zähler auch für Versicherungsunternehmen interessant.

Deshalb erscheint der Zähler als wesentlicher Baustein der Digitalisierung mit viel Potential:



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